Vor die Tür gesetzt
Alice Schwarzer wird ihre Berichterstattung vom Kachelmann-Prozess für die BILD-Zeitung wohl erstmal unterbrechen müssen. Denn Kachelmanns Verteidiger, Johann Schwenn, hat beantragt, sie als Zeugin der Verteidigung zu vernehmen. Geklärt werden soll, ob sie Kontakt mit einem der Gutachter hatte.
Bis das Gericht über den Antrag entschieden hat, ist sie somit vor die Tür gesetzt. Jetzt ist sie schließlich nicht mehr “nur” Berichterstatterin, sondern auch mögliche Beteiligte am Verfahren. Wie Gisela Friedrichsen auf Spiegel Online feststellt:
Die Kommentatorin von “Bild” wird also den Prozess erst wieder beobachten können, wenn sie als Zeugin sagt, dass sie nichts sagt.
(siehe auch: Markus Kompa zum gleichen Thema, Update: Carsten Hoenigs Beitrag)
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