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Die folgenden Informationen sind nicht zur Veröffentlichung bestimmt

Da hat wohl jemand nicht aufgepasst in der Onlineredaktion der FAZ beziehungsweise Rhein-Main Zeitung: Ein Hinweis auf nicht zu veröffentlichende Informationen und die Ansprechpartner beim Oberlandesgericht im Artikel

Kann in der Eile des Onlinejournalismus passieren. Für die Leser ist es aber je nachdem verwirrend bis erheiternd.

Wavelab LE 7: Schade…

Für einfache (journalistische) Audiobearbeitungen wird immer wieder Audacity gelobt: Kostenlos (da open-source), leicht zu erlernen und dennoch umfangreiche Funktionen. An sich alles korrekt und bei mir auch immer wieder im Einsatz. Trotzdem bin ich mit der Software nie ganz warm geworden. Gerade der Montageworkflow ist umständlich, richtige Clipbearbeitung gibt es nicht. Für Radiobeiträge, Podcasts oder Audioslideshows ist Audacity daher nur bedingt geeignet.

Wavelab, mein persönlicher Favorit in Sachen Montage, ist mit einem Listenpreis von knapp 600 Euro für die Vollversion und 99 Euro für die abgespeckte Elementsversion leider nicht das, was man gemeinhin als günstig bezeichnen würde. Ich war daher gespannt auf die KEYS-Sonderausgabe mit Wavelab 7 LE für 12,40 Euro. Kein MP3-Export, nur zwei Spuren zum Bearbeiten und Nutzung nur zum persönlichen Gebrauch: Das waren die konkret genannten Einschränkungen. Unschön, aber je nach Projekt kann man damit noch leben.

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Bärlinale2011

Die gesamte vergangene Woche war ich als Onlinejournalist für Bärlinale2011 in der Hauptstadt gewesen. Die journalistische Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung hat dort ein Multimediaseminar veranstaltet und von den 61. Internationalen Filmfestspielen berichtet.

Insgesamt 84 Artikel, 44 Videos sowie eine noch ungezählte Anzahl an Audioslideshows, Audiobeiträgen und Fotos wurden in der Zeit von den 14 Teilnehmern produziert. Ich habe als Technikassistent eine Einführung in digitales Storytelling gegeben, die Seite gestaltet und die Produktion technisch begleitet: Kamera- und Audioequipment sowie anschließender Schnitt (Wavelab und Edius).

Es war auf jeden Fall ein großartiges Seminar! Danke nochmal an alle Beteiligten!

Datenjournalismus

Datenjournalismus! Das große Schlagwort, welches momentan durch die Blogs geistert. Eigentlich eine Rückkehr zu den Wurzeln des Journalismus, Informationen verständlich aufzubereiten. In der heutigen Datengesellschaft aber noch viel mehr. Eine Mischung aus digitalem Storytelling, Infografiken, Datamining und vielen weiteren Buzzwords mit sehr lohnenswerten Ergebnis. Die Daten von Wikileaks, Behörden und Firmen liefert das Internet heute frei Haus. Es ist also an den Journalisten, sie zu sortieren. Eine Linkübersicht.

“[Journalism is] going to be about poring over data and equipping yourself with the tools to analyse it and picking out what’s interesting. And keeping it in perspective, helping people out by really seeing where it all fits together, and what’s going on in the country.”
Tim Berners-Lee

Einführung und Übersicht

  • Lorenz Matzat in einem Gastbeitrag für Netzpolitik über Definition, Bedeutung und Anwendung des Datenjournalismus zwischen Multimedia-Journalismus und digitalem Storytelling: netzpolitik.org
  • Maximilian Steinbeis über Datenjournalismus in der politischen Berichterstattung: politik-kommunikation.de
  • Tobias Kut ohne Meinungsbeitrag aber mit umso besseren Links: tobiaskut.de

Anwendungsbeispiele

  • Für seine Wikileaks-Auswertungen wurde er weltweit beachtet, hier veröffentlich der Guardian neueste Visualisierungen: guardian.co.uk/data
  • Die wohl beste Zusammenstellung von Datenvisualisierung im Netz, eine Augenweide (ich liebe das Wort) zum Durchstöbern: informationisbeautiful.net
  • Many Eyes ist das kostenlos und frei nutzbare Visualisierungssystem von IBM. Es gibt nichts annähernd so gutes derzeit auf dem Markt. ibm.com