Für Anwälte gibt es zwar nicht ganz so viele Preise wie für Journalisten, aber auch hier gibt es Bestenlisten in Form von Kanzleirankings. So veröffentlicht die Wirtschaftswoche regelmäßig Listen der “Top-Kanzleien” und das Handelsblatt bringt jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Verlag Best Lawyers ein Übersicht zu “Deutschlands besten Anwälten” heraus.
Abseits der Publikumszeitungen gibt es vor allem zwei bedeutende Rankings: Das weltweite Ranking der Legal 500 und die vom gleichnamigen Verlag veröffentlichten JUVE Awards. Dass in einer Branche, die vom Streiten lebt, solche Rankings nicht unumstritten sind, liegt auf der Hand. In einigen Bereichen ist eine objektive Sortierung aber auch schlichtweg unmöglich, gerade im Medienrecht sind die Ergebnisse auf jeden Fall als interessant zu bezeichnen.
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Die BILD gehört zu den Zeitungen, die gerne und oft gescholten wird. Am lautesten kommt die Kritik dabei oft von denen, die die Zeitung noch nie gelesen haben und auch nie lesen werden. Manchmal ist Kritik aber auch angebracht und das nicht nur dezent.
Regelmäßig wird auf Bild.de momentan die Geschichte eines minderjährigen Jungunternehmers groß herausgebracht, gegen den nun die Staatsanwaltschaft ermittelt. Sein angeblicher geschäftlicher Erfolg soll in großen Teilen reine Hochstapelei gewesen sein. So weit, so verständlich die Berichterstattung. Dass der erst 16-Jährige in fast allen Medienberichten immer mit vollem Namen genannt wird, machen (bis auf eine Ausnahme) auch alle anderen Medien so. Sein Foto wird durchgehend unverpixelt gezeigt. Zurückhaltend sind nur die Behörden:
Die Ermittlungen laufen, die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau und die Stadt Zerbst halten sich zum Schutz der Persönlichkeit des Jugendlichen bedeckt. (Quelle: MDR Sputnik)
Jetzt geht die Berichterstattung über Christoph C. aber eine Stufe weiter: Sie berichtet detailliert über seine schulischen Leistungen und den Verdacht auf psychische Probleme.
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Wann darf wer wo wie fotografiert werden und inwiefern darf das veröffentlicht werden? Was Fotografen und Bildredakteure zu beachten haben, hat Anna-Kristine Wipper (Preu Bohlig & Partner) für die djv-Zeitschrift “Journalist” in einem Artikel zusammengefasst:
Personen, Posen, Prominente